Der Ort Bubión liegt zwischen Pampaneira und Capileira im schönen Tal des Rio Poqueira in der Alpujarra. Auf einer Seehöhe von 1.300 Metern leben die knapp 300 Einwohner vor allem vom Tourismus. An beiden Seiten der Durchfahrtsstraße reihen sich Bars, Restaurants und Andenkenläden aneinander. Doch auch wenn man von hier aus in die Sierra Nevada und gleichzeitig an die Costa Tropical sieht, kommt Bubión nicht an die Attraktivität seiner beiden Nachbarorte heran.

Das Dorf Bubión in der Alpujarra

Bubión ist wie auch die Nachbarorte von der typischen Architektur der Alpujarra geprägt, die meisten Häuser haben Flachdächer, die mit schwarzer Magnesiumtonerde abgedichtet sind. Die engen Gassen im Ortszentrum ähneln einem Labyrinth, sie sind teilweise überbaut gepflastert und bahnen sich einen Weg zwischen den terrassenförmig angelegten weißen Häusern.

Zum Trocknen aufgehängte Paprika in Bubión in der Alpujarra

Das Ortszentrum von Bubión liegt unterhalb der Durchfahrtsstraße, dort befindet sich an der Plaza der la Iglesia die im maurischen Stil erbaute Pfarrkirche Virgen del Rosario aus dem 16. Jahrhundert. Der Turm der Kirche war Teil maurischen Befestigungsanlage. Auch das nicht wirklich sehenswerte Gemeinsamt ist an diesem Platz gelegen, genauso wie das doch sehenswerte Dorfmuseum, das in einem typischen Gebäude der Region untergebracht ist.

 

Sehenswertes

  • Kirche der Virgen del Rosario aus dem 16. Jahrhundert
  • Dorfmuseum Museo Casa Alpujarreña
  • Aussichtspunkt Mirador Tajos del Angel

 

Wanderungen

Das 500-Einwohner-Dorf Capileira ist der höchstgelegene der drei Orte im Tal des Río Poqueira in der Alpujarra. Nachdem man Pampaneira und Bubión hinter sich gelassen hat, kommt man auf einer Seehöhe von 1.436 Metern an, der steilen und kurvenreichen Straße in die Sierra Nevada könnte man noch für 10 Kilometer bis zur Hoya del Portillo folgen. Der Name des Ortes geht auf das lateinische Wort Capillus zurück, das Haupthaar bedeutet und darauf anspielt, dass es das höchstgelegene Dorf in diesem Tal ist.

Hauptplatz mit Kirche in Capileira

Der alte Ortskern von Capileira liegt unterhalb der Kirche, er ist verwinkelter als der von Pampaneira oder Bubión, die engen Gassen und die malerisch überbauten Durchgänge sind hier dichter gestreut. Da die Architektur der drei Dörfer sehr ähnlich ist, sind auch hier die mit Schieferplatten und Magnesiumtonerde gedeckten Flachdächer allgegenwärtig.

Flachdächer in Capileira in Capileira

Capileira ist einer der besten Ausgangspunkte für Wanderungen in der Sierra Nevada, von hier aus erreicht man den Mulhacén, den Gipfel La Alcazaba (3.371 m), die Siete Lagunas, die Lagune La Mosca oder die Lagunen des Río SecoEnge Gassen und malerische Durchgänge in CapileiraDas beliebteste Ziel ist sicherlich der Mulhacén, der mit 3.479 Metern höchste Berg der Iberischen Halbinsel. Vom Gemeindeamt in Capileira starten im Sommer Kleinbusse der Nationalparkverwaltung (Reservierung und Information unter +34 958763486 oder +34 671564406), die bis zum Alto del Chorrillo auf 2.700 Meter Seehöhe fahren, wodurch der Gipfel des Mulhacén in einer Tagestour erreichbar ist. Alternativ kann man selbst mit dem Auto bis zur Hoya del Portillo fahren, bei der gut ausgestatteten Schutzhütte Refugio Poqueira nächtigen und den Gipfel des Mulhacén am zweiten Tag erklimmen.

 

Wanderungen

Der Ort Pampaneira liegt im Valle del Río Poqueira auf einer Seehöhe von 1.058 Metern, unterhalb von Bubión und Capileira. Die gut 300 Einwohner behaupten zu Recht, dass sie ein einem der schönsten Dörfer Spaniens leben, eine passende Kulisse bilden dabei die höchsten Berge der Sierra Nevada. Das Klima ist mediterran, die Küste ist nur 25 Kilometer Luftlinie entfernt, aber aufgrund der Höhe hat es immer ein paar Grad weniger, weshalb Temperaturen über 35 Grad selten sind.

Pampaneira vor dem Hintergrund der Sierra Nevada

Um die Kirche am kleinen Hauptplatz spaziert man durch gepflasterte Gassen, in deren Mitte man oft eine Wasserrinne sieht.Eine Gasse am Hautplatz von Pampaneira Während eines Spaziergangs kommt man nicht umhin, die charakteristischen Merkmale der Architektur der Alpujarra zu bemerken. Das Tal des Poqueira ist der einzige Ort auf der Welt, an dem Schnee fällt und die Häuser trotzdem Flachdächer haben. Über stabile hölzerne Träger werden große Schieferplatten gelegt, wobei die Löcher mit immer kleiner werdenden Platten aufgefüllt werden, den Abschluss bildet eine Schicht aus Magnesiumtonerde. Einige Gassen sind überbaut, in den so entstandenen Durchgängen sollte man auf die Decken achten, von denen einige nicht verputzt und die Schieferplatten sichtbar sind.

Sehenswert sind vor allem der kleine Hauptplatz und die angrenzenden Gassen. Man findet hier viele Kunsthandwerk-Geschäfte, die die für die Alpujarra typischen Korbwaren und Teppiche verkaufen. Dazwischen liegen kleine Lebensmittelgeschäfte, wo man Wurstwaren und Käse aus der Region bekommt oder die Schokoladenfabrik der Abuela Ili (Großmutter Ili). Gegenüber der Kirche befindet sich der Brunnen Fuente de San Antonio, dem wundersame Wirkungen zugeschrieben werden: Ein Junggeselle, der einen Schluck des frischen Quellwassers trinkt, wird bald darauf heiraten.

Traditionelles Kunsthandwerk in Pampaneira

 

Sehenswertes in Pampaneira

  • Hauptplatz
  • Schokoladenfabrik Abuela Ili
  • Bunnen Fuente de San Antonio

 

Wanderungen

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