Almería ist die südöstlichste der acht andalusischen Provinzen, sie hat eine Fläche von 8.774 km², eine Einwohnerzahl von gut 700.000 und liegt damit jeweils an drittletzter Stelle in der Autonomen Gemeinschaft Andalusien. Landesweit gesehen gehört Almería zu den wenig bevölkerten Provinzen. Die Bevölkerung konzentriert sich auf die Hauptstadt und die Bucht von Almería sowie den westlichen Teil der Küste, den Poniente Almieriense mit intensiver Landwirtschaft in Treibhäusern rund um die Küstenstadt El Ejido.

Die Costa de Almería ist im westlichen Teil eine Steilküste mit Landwirtschaft und wenig Tourismus. Orte mit touristischer Infrastruktur findet man an der Küste im Osten der Provinz mit einigen traumhaften Stränden.

In der Provinz gibt es mehrere landschaftlich beeindruckende Naturschutzgebiete, wie den Naturpark Cabo de Gata, die Sierra Alhamilla und auch der Nationalpark Sierra Nevada liegt zum Teil in Almería. Kleiner aber, sofern man genügend Zeit hat, trotzdem sehenswert ist das Feuchtgebiet Albufera de Adra an der Küste sowie der Naturpark Sierra de María-Los Vélez an der Grenze zur autonomen Region Murcia.

 

Sehenswertes

Die Küste der andalusischen Provinz Almería ist vom internationalen Tourismus weitgehend unberührt, auch wenn es ein Handvoll Orte gibt, die touristisch erschlossen sind. Sehr bekannt ist der Naturpark Cabo de Gata-Nijar mit traumhaften Stränden in unberührter Natur, das küstennahe Feuchtgebiet am Kap Entinas-Sabinar oder die Insel San Andrés.

Die Costa de Almería war ursprünglich Teil der Costa del Sol, bis man in Almería auch eine eigene Küste haben wollte. Die Küstenlinie ist 217 Kilometer lang, sie verläuft zwischen dem kleinen Ort La Alcazaba (Gemeinde Adra) im Osten und dem etwas größeren San Juan de los Terrenos (Gemeinde Pulpí) im Nordosten; dazwischen liegen elf weitere Gemeinden, die Teil der Küste von Almería sind.

Es ist üblich, diese Küstenregion weiter zu unterteilen, nämlich in den Teil, der westlich der Provinzhauptstadt Almería liegt, den zentralen Teil um die Hauptstadt, und den Küstenabschnitt, der östlich der Provinzhauptstadt liegt: Poniente Almeriense, Bahía de Almería und Levante Almeriense. Der Levante Almeriense ist landwirtschaftlich geprägt, wirtschaftlich schwach. Hier sind nur wenige Reisende unterwegs, obwohl hier sehenswerte Orte wie das Reservat am Kap Entinas-Sabinar zu finden sind.

Nicht wirklich schön aber auf jeden Fall sehenswert ist das Meer aus Plastiktreibhäusern rund um El Ejido, der Garten Europas, wo in unzähligen Treibhäusern aus Plastik das ganze Jahr über Gemüse angebaut wird. Die Bahía de Almería ist mit seiner historischen Hauptstadt ebenso einen Besuch wert, die meisten Touristen trifft man hier und weiter im Osten, dem Levante, im Naturpark Cabo de Gata und den schönen Stränden von Vera.

 

Sehenswertes

Der Naturpark Sierras de Cazorla, Segura y las Villas ist eine einzigartige Naturlandschaft in der andalusischen Provinz Jaén, seit 1986 steht hier ein 209.920 Hektar großes Gebiet unter Naturschutz; es handelt sich um den größten Naturpark Andalusiens. Hier entspringen zwei der großen Flüsse des spanischen Südens, nämlich der Río Guadalquivir und Río Segura. Der Guadalquivir mündet nach 657 Kilometern bei Sanlúcar de Barrameda in den Atlantischen Ozean, der Río Segura legt 325 Kilometer bis zur Mündung ins Mittelmeer in Murcia zurück. Wasser ist im Übrigen einer der Protagonisten des Naturparks, in der Mitte des Parks befindet sich der große Stausee Embalse del Tranco und auch das zauberhafte Tal des Río Borosa ist eine Reise wert.

Die Sierras von Cazorla, Segura und Las Villas liegen im Nordosten der Provinz und sind von der Provinzhauptstadt Jaén aus in etwas mehr als 2 Stunden Fahrt zu erreichen. Wenn man hierher kommt, findet man sich inmitten einer ursprünglichen und wilden Landschaft der Betischen Kordillere wieder, in denen sich über 2.000 Meter hohe Berge und tief eingegrabene Schluchten aufeinander folgen. Die höchste Erhebung ist mit 2.028 Metern der Gipfel Cabañas in der Sierra del Pozo im südlichen Teil des Naturparks, der wenig besucht wird. Das zentrale Tal im Naturpark durchfließt der Guadalquivir, der bei El Tranco aufgestaut ist. Dazwischen liegen Hochebenen mit Badlands und Halbwüsten, eine Karstlandschaft mit Höhlen.

An der Grenze zur Provinz Granada geht die gebirgige Landschaft in den Naturpark der Sierra von Castril über, in der Provinz Albacete (Kastilien-La Mancha) schließt sich der Naturpark Los Calares del Mundo y de la Sima an.

Die Landschaft ist bedeckt von einem mediterranen Wald mit Aleppo-Kiefern, Schwarzkiefern, Ahorn, Eiben und Steineichen. Die Aufgrund der großen zusammenhängenden Waldflächen findet man auch einen bedeutenden Wildbestand, neben Wildschweinen gibt es auch Steinböcke, Rot- oder Damhirsche, insgesamt 36 Säugetierarten. Eine Besonderheit sind die seltenen Lämmergeier, die man in den trockenen Gebieten im Süden des Naturparks bei den Orten Hinojares und Huesa antreffen kann.

 

Sehenswertes

  • Orte Cazorla, Hornos, Segura
  • Stausee Embalse del Tranco
  • Ursprung des Guadalquivir in der Cañada las Fuentes
  • Aussichtspunkte Mirador Zumeta, Mirador El Arco, Mirador El Robledo, Mirador Las Celadillas, Mirador Control Viejo del Tranco, Mirador Solana de Padilla, Mirador El Tapadero, Mirador Cabeza de la Viña, Mirador Las Ánimas, Mirador Poyos de Mesa, Mirador Puerto de las Palomas, Mirador Paso del Aire, Mirador Merenderos de Cazorla, Mirador El Castillo, Mirador Rodríguez de la Fuente, Mirador Fuente Negra 

 

Wanderungen

  • Von Arroyo Frío zur Cerrada del Utrero
  • Cerrada del Utrero
  • Empalme del Valle
  • La Albarda
  • Navazalto
  • Von der Staumauer Presa del Tranco zur Cañada Morales
  • Von der Brücke Puente de las Herrerías zum Pino de las Cruces
  • Von Acebeas nach Navalperal
  • Von Aguascebas de Gil nach Cobo
  • Zur Höhle Cueva del Agua
  • Zum Stausee Embalse de Aguascebas
  • Fuente Segura
  • Guazalamanco
  • Von La Toba nach Anchuricas
  • Valdetrillo
  • Weg der Fischer (Senda de los Pescadores)
  • Entlang des Flusses Río Borosa
  • Peña del Olivar
  • Junta de los Arroyos
  • Vom Brunnen Fuente del Oso zur Brücke Puente de las Herrerías
  • Aufstieg auf den Berg El Gilillo (1.847 m)
  • Höhle Cueva del Peinero
  • Weg beim Kraftwerk Central Hidroeléctrica
  • Cañada del Saucar
  • Barranco de las Sabinas
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