Der Naturpark Sierras de Cazorla, Segura y las Villas ist eine einzigartige Naturlandschaft in der andalusischen Provinz Jaén, seit 1986 steht hier ein 209.920 Hektar großes Gebiet unter Naturschutz; es handelt sich um den größten Naturpark Andalusiens. Hier entspringen zwei der großen Flüsse des spanischen Südens, nämlich der Río Guadalquivir und Río Segura. Der Guadalquivir mündet nach 657 Kilometern bei Sanlúcar de Barrameda in den Atlantischen Ozean, der Río Segura legt 325 Kilometer bis zur Mündung ins Mittelmeer in Murcia zurück. Wasser ist im Übrigen einer der Protagonisten des Naturparks, in der Mitte des Parks befindet sich der große Stausee Embalse del Tranco und auch das zauberhafte Tal des Río Borosa ist eine Reise wert.

Die Sierras von Cazorla, Segura und Las Villas liegen im Nordosten der Provinz und sind von der Provinzhauptstadt Jaén aus in etwas mehr als 2 Stunden Fahrt zu erreichen. Wenn man hierher kommt, findet man sich inmitten einer ursprünglichen und wilden Landschaft der Betischen Kordillere wieder, in denen sich über 2.000 Meter hohe Berge und tief eingegrabene Schluchten aufeinander folgen. Die höchste Erhebung ist mit 2.028 Metern der Gipfel Cabañas in der Sierra del Pozo im südlichen Teil des Naturparks, der wenig besucht wird. Das zentrale Tal im Naturpark durchfließt der Guadalquivir, der bei El Tranco aufgestaut ist. Dazwischen liegen Hochebenen mit Badlands und Halbwüsten, eine Karstlandschaft mit Höhlen.

An der Grenze zur Provinz Granada geht die gebirgige Landschaft in den Naturpark der Sierra von Castril über, in der Provinz Albacete (Kastilien-La Mancha) schließt sich der Naturpark Los Calares del Mundo y de la Sima an.

Die Landschaft ist bedeckt von einem mediterranen Wald mit Aleppo-Kiefern, Schwarzkiefern, Ahorn, Eiben und Steineichen. Die Aufgrund der großen zusammenhängenden Waldflächen findet man auch einen bedeutenden Wildbestand, neben Wildschweinen gibt es auch Steinböcke, Rot- oder Damhirsche, insgesamt 36 Säugetierarten. Eine Besonderheit sind die seltenen Lämmergeier, die man in den trockenen Gebieten im Süden des Naturparks bei den Orten Hinojares und Huesa antreffen kann.

 

Sehenswertes

  • Orte Cazorla, Hornos, Segura
  • Stausee Embalse del Tranco
  • Ursprung des Guadalquivir in der Cañada las Fuentes
  • Aussichtspunkte Mirador Zumeta, Mirador El Arco, Mirador El Robledo, Mirador Las Celadillas, Mirador Control Viejo del Tranco, Mirador Solana de Padilla, Mirador El Tapadero, Mirador Cabeza de la Viña, Mirador Las Ánimas, Mirador Poyos de Mesa, Mirador Puerto de las Palomas, Mirador Paso del Aire, Mirador Merenderos de Cazorla, Mirador El Castillo, Mirador Rodríguez de la Fuente, Mirador Fuente Negra 

 

Wanderungen

  • Von Arroyo Frío zur Cerrada del Utrero
  • Cerrada del Utrero
  • Empalme del Valle
  • La Albarda
  • Navazalto
  • Von der Staumauer Presa del Tranco zur Cañada Morales
  • Von der Brücke Puente de las Herrerías zum Pino de las Cruces
  • Von Acebeas nach Navalperal
  • Von Aguascebas de Gil nach Cobo
  • Zur Höhle Cueva del Agua
  • Zum Stausee Embalse de Aguascebas
  • Fuente Segura
  • Guazalamanco
  • Von La Toba nach Anchuricas
  • Valdetrillo
  • Weg der Fischer (Senda de los Pescadores)
  • Entlang des Flusses Río Borosa
  • Peña del Olivar
  • Junta de los Arroyos
  • Vom Brunnen Fuente del Oso zur Brücke Puente de las Herrerías
  • Aufstieg auf den Berg El Gilillo (1.847 m)
  • Höhle Cueva del Peinero
  • Weg beim Kraftwerk Central Hidroeléctrica
  • Cañada del Saucar
  • Barranco de las Sabinas

Im Naturpark Los Alcornocales in den andalusischen Provinzen Cádiz und Málaga findet man den bedeutendsten Bestand an Korkeichen der Iberischen Halbinsel. Die Korkeichenwälder sind nicht nur Grundlange der Forstwirtschaft in der Region, sie verleihen der Landschaft auch einen ganz besonderen Zauber. Die schroffen Gebirge aus Sand- und Kalkstein des Naturparks stellen eine Barriere für die vom Atlantik kommenden feuchten Luftmassen dar, wodurch es einerseits zu häufigen Niederschlägen kommt und die Landschaft andererseits häufig unter einem Nebelschleier verborgen liegt. Der höchste Berg ist der 1.092 Meter hohe Pico del Aljibe. Mit der Einrichtung des Naturparks im Jahr 1989 wurde ein 167.767 Hektar großes Gebiet unter Schutz gestellt.

Die Landschaft ist Teil der Betische Kordillere, man findet hier grüne Täler mit wassereichen Flüssen und Bächen, die sowohl in Richtung Mittelmeer als auch in Richtung Atlantik fließen. Enge Schluchten, hohe Abgründe, Höhlen und Grotten und Karstlandschaften bilden eine der beeindruckendsten Landschaften Andalusiens. Zwischen die Korkeichen mischen sich auch Oliven, Palmen, Myrten oder Erdbeerbäume (Arbutus unedo) und auf den sonnigen Weiden sieht man Kühe beim Grasen. In tieferen Lagen kann man auch den subtropischen Lorbeerwald (Laurisilva) wandern, der sonst nur Kanarischen Inseln und den portugiesischen Inseln Madeira und Azoren verbreitet ist.

Der Naturpark bietet sich für Wanderungen und Mountainbike-Touren an, es gibt viele markierte Routen, die teilweise über alte gepflasterte Wege führen.

 

Sehenswertes

  • Kastell von Castellar de la Frontera
  • Cortes de la Frontera
  • Jimena de la Frontera
  • Weiße Dörfer Los Barrios, Jimena de la Frontera
  • Mittelalterliche Stadt Medina Sidonia
  • El Tajo de las Escobas (eine der Säulen des Herkules) 

 

Wanderungen

  • Valdeinfierno
  • La Laguna del Moral
  • Route der Mühlen (Ruta de los Molinos)
  • El Palancar
  • Arroyo de San Carlos del Tiradero
  • Canuto de Risco Blanco
  • Schlucht Garganta de la Pulga
  • Schlucht Garganta de Puerto Oscuro
  • La Teja
  • Entlang des Río Guadalmesí
  • Aufstieg auf den Pico del Aljibe (1.092 m)
  • Aufstieg auf den Picacho
  • La Calzada Dehesa Boyal
  • La Sauceda
  • Entlang des Río de la Miel
  • Entlang des Río Hozgarganta
  • Von Vereda Ubrique nach Asomadillas

Granada ist eine der acht Provinzen der Autonomen Gemeinschaft Andalusien, sowohl was die Fläche von 12.531 km² als auch die Einwohnerzahl von 915.000 betrifft, liegt sie damit im Mittelfeld. Etwa 65% der Einwohner konzentrieren sich auf die Provinzhauptstadt Granada und die Küste Costa Tropical. Im Landesinneren gibt es an größeren Städten auch noch Baza, Loja und Guadix, wobei nur letztere eine Reise wert ist.

Im Königreich Granada blieben die Mauren bis 1492, gaben die traumhafte Stadt aber schließlich auf, um ihre Zerstörung zu verhindern. Sie haben einige großartige Bauwerke hinterlassen. Einige der Höhepunkte einer Andalusienreise liegen in Granada, dazu gehören die Alhambra, die Sierra Nevada oder die Höhlenwohnungen von Guadix. Wenn man etwas Zeit hat, sollte man auch die Orte der Costa Tropical und die Gebirgsregion Alpujarra besuchen.

Naturliebhaber finden in dieser Provinz noch andere Naturparks, nämlich die Sierra de Huetor, die Sierra de Baza und die Sierras von Tejeda, Almijara und Alhama

 

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