Geht man in einen spanischen Supermarkt, so werden einem viele Lebensmittel bekannt vorkommen, da dieselben Produkte angeboten werden wie in anderen europäischen Ländern. Der kleinere Teil besteht aus spanischen Lebensmittel –  regionalen Spezialitäten – die man im deutschsprachigen Raum nur über einen Online-Shop beziehen kann. Wieder andere Produkte kann man normalerweise nur während einer Spanienreise verkosten, da sie aus Haltbarkeitsgründen für den Export nicht geeignet sind.

  

BIO-Olivenmix mit Knoblauch und OreganoDer biologische Olivenmix von Campomar Nature ist eine Möglichkeit, mehrere Sorten zu verkosten. Die Oliven sind ein einer Salzlake mit Knoblauch und Gewürzgurken eingelegt und mit Oregano gewürzt; der Kern wurde nicht entfernt.

Der Mix besteht aus grünen Manzanilla-Oliven und schwarzen Aragon-Oliven.

 

Inhalt: 200 Gramm (Abtropfgewicht)

Gewürzmischung Chorizol für spanische PaprikawürsteDie spanische Paprikawurst Chorizo kann man nicht nur fertig auf Märkten und in Geschäften kaufen, frische Chorizos kann man alternativ auch selbst herstellen.

Ruca ist eine relativ kleine Firma, die ihren Sitz in einem Gewerbepark außerhalb von Granada hat. In einem unscheinbaren Gebäude werden dort Gewürzmischungen für viele verschiedene Arten von Wurstwaren hergestellt, es gibt spezielle Mischungen für Butifarra, Salchichón oder eben Chorizo.

Zumindest die Gewürzmischung für Pinchos Morunos (Maurenspieße) ist in fast jedem Supermarkt in Andalusien erhältlich, aber auch Gewürzmischungen für andere Wurstwaren findet man ganz leicht, da es noch immer eine gewisse Tradition gibt, solche Produkte selbst herzustellen. Die Zeit dafür ist normalerweise der Spätherbst, wenn die von den Kleinbauern gezüchteten Schweine geschlachtet wurden.

Die Gewürzmischung für Chorizo Chorizol enthält genau die richtigen Gewürze, an anderen Zutaten benötigt man nur noch Schweinefleisch. Das gehackte Schweinefleisch wird mit der Gewürzmischung vermengt und in Naturdärme abgefüllt; am leichtesten funktioniert das mit einem Wurstfüller. Die so hergestellten Paprikawürste sollte man dann für 30 Tage an einen kühlen Ort hängen, wo die Würste trockenen können.

Nach einem Monat hat man dann frische Chorizos, die man kochen oder als Zutat für irgendein Gericht verwenden kann.

Eine Ensaïmada im typisch achteckigem KartonDie Ensaïmada ist eine regionale Spezialität der Baleareninsel Mallorca, ein süßes Gebäck aus Mehl, Wasser, Zucker, Milch, Eiern und Schweineschmalz. Die letztgenannte Zutat ist auch für die Namensgebung verantwortlich, das katalanische Wort saim bedeutet Schmalz, man könnte den Namen also mit Eingeschmalzene übersetzen. Die ersten Ensaïmadas sollen im 17. Jahrhundert gebacken worden sein, anläßlich von Festtagen und Feierlichkeiten. Mit zunehmender Beliebtheit wurde das Gebäck auch zum Frühstück und zur Nachmittagsjause gegessen, eine Tradition, die sich noch immer hält.

Das Mallorcanische Gebäck wurde Mitte des 19. Jahrhundert auch außerhalb der Balearen populär, als nämlich die Konditorei La Mallorquina am Platz Puerta del Sol in Madrid mit dem Verkauf der traditionellen Süßigkeit begann. Heute ist es eine Spezialität, die eine geografisch geschützte Herkunftsbezeichnung trägt, wenn sie entweder ohne Füllung oder mit Cabello de Ángel gefüllt verkauft wird. Das Rezept ist seit den ersten Tagen der Ensaïmada praktisch unverändert geblieben.

Eine Ensaïmada im typisch achteckigem KartonNeben den beiden geschützten Arten kann eine Ensaïmada auch mit gesüßtem Schlag, Vanillecreme, Schokolade oder pikant mit Sobrasada gefüllt sein. Im typischerweise achteckigem Karton findet man normalerweise etwas Staubzucker, den man vor dem Verzehr über das Gepäck streut.

Die Ensaïmadas ohne Füllung werden in Mallorca lisa (glatt, schlicht) genannt. Die Vanillecreme kann man auch oben drauf streichen und mit einem Dekorbrenner karamellisieren, eine Variante die Crema Quemada (Verbrannte Creme) genannt wird. Wenn dieses Gebäck zu Hause zubereitet wird, kann man es mit jeder beliebigen Creme füllen.

Eine Variante, die gerne im Fasching und während der Fastenzeit gegessen wird, ist die Ensaïmada de tallades, sie ist ungefüllt und wird mit Sobrasada bestrichen und mit kandiertem Kürbis belegt.

 

 

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