Der Aussichtspunkt Mirador Tajos del Ángel (GPS 36.950857, -3.343286) liegt an der unbefestigten Straße, die von Bubión über Capileira zur Hoya del Portillo führt, wo die für den Verkehr freigegebene Straße endet. Zur Fuß oder mit dem Fahrrad kann man die Sierra Nevada weiterhin auf der ehemaligen Sierra-Nevada-Landstraße GR-420 überqueren, vorbei an der Hoya de la Mora kommt man auch auf diesem Weg nach Granada.

Aussichtspunkt Mirador Tajos del Ángel

Vom Aussichtspunkt aus sieht man eines der Täler der Südseite der Sierra Nevada, die Hänge sind im Vergleich zur Nordseite viel sanfter, sie erinnern an eine Hügellandschaft und heißen auch so: Loma del Pozuelo, Loma del Mulhacén, ... Der Aussichtspunkt Tajos del Ángel (Steilwände des Engels) liegt auf 1.730 Meter Seehöhe, auf der gegenüberliegenden Talseite erkennt man den Gipfel des Veleta (3.395 m), dessen Form an ein Segel erinnert. Der markante Einschnitt ist das Barranco Prado Negro.

El Veleta vom Aussichtspunkt Mirador Tajos del Ángel aus gesehen

Blickt man ins Tal, so sieht man die drei bekanntesten Orte der Alpujarra, nämlich ganz unten Pampaneira, Bubión in der Mitte und oben Capileira.

Das „mittlere Dorf“ Bubión vom Aussichtspunkt Mirador Tajos del Ángel aus gesehen

Almuñécar besteht aus zwei größeren Küstenorten, nämlich Almuñécar selbst und La Herradura (Hufeisen), die beiden Orte trennt die Landzunge Punta de la Mona, auf der sich der Leuchtturm Faro de la Punta de la Mona (GPS 36.72364, -3.73214) befindet. Oben kann man die Aussicht auf zwei große Buchten der Costa Tropical genießen. In Richtung Westen sieht man bis zum Wachturm am Cerro Gordo an der Steilküste von Maro-Cerro Gordo und am Horizont Nerja (Málaga). In Richtung Osten überblickt man die Bucht von Almuñécar bis Velilla, und am Horizont taucht Motril auf. 

Leuchtturm Faro de la Punta de la Mona

Beim Blick in Richtung Osten zeigen sich die ersten Berge der Sierra de Alhama, die sich wenige Kilometer hinter der Küstenlinie erheben, an der Küste sieht man des Strand des Sporthafens von Almuñécar, den Playa Los Berengueles. Hinter dem Peñón del Lobo (Wolfsfelsen) versteckt sich der FKK-Strand Playa El Muerto, auf diesen folgt der Playa Cotobro und hinter dem nächsten Kap den Playa de San Cristóbal.

Costa Tropical im westen von Almuñécar

Der Leuchtturm steht auf einer Plattform im mediterranen Wald, am besten stellt man das Auto am kleinen Parkplatz der Calle Ermita ab und geht dann etwa 150 Meter auf einem Pfad zum Leuchtturm. Am Rückweg sollte man es nicht versäumen, der Beschilderung in Richtung „ermita“ zu folgen.

Kapelle Ermita de San José und Santa Rita

Nach wiederum ungefähr 100 Metern kommt man zu einer Kapelle im Wald, der Ermita de San José und Santa Rita. Eine schöne Anlage, auch wenn das Gebäude relativ neu und nicht besonders interessant ist. Aber wenn man an der Kappelle vorbeigeht kommt man im Wald zu einer schattigen Parkanlage mit Bänken, Tischen und einer ebenfalls schönen Sicht auf die Küste.

Dort wo das Zentrum von Almuñécar ans Meer stößt, liegen drei Felsen im Meer, die Peñones de San Cristóbal: der Peñón del Santo (Heiligenfelsen), der Peñón de En medio (Mittelfelsen) und der Peñón de Fuera (Außenfelsen), die ursprünglich Inseln und über eine Brücke mit dem Festland verbunden waren. Am größten und innersten der drei Felsen befindet sich eine Aussichtsplattform, die man über einige Stufen ganz leicht erklimmen kann. Oben ist es relativ windig, was im Sommer eine willkommene Abkühlung sein kann. Die Felsen sind seit 2002 als Naturdenkmal geschützt.

Die beiden kleineren Felsen vom Peñón del Santo aus gesehen

Die Peñones de San Cristóbal liegen zwischen den beiden Stränden Playa de San Cristóbal im Westen und Playa La Caletilla im Osten. Die Legende erzählt, dass die Felsen versteinerte Ritter sind, die um die Gunst einer schönen Frau warben, der Tochter des Burgvogts. Der Vater konnte sich so lange Zeit nicht für einen der Bewerber entscheiden, dass beide Ritter verzweifelten und sich ins Meer stürzten.

Das Kreuz am Peñón del Santo

Von der Aussichtsplattform überblickt man die zentralen Strände der Stadt mit ihren Promenaden und man sieht das Kastell San Miguel. Den Hintergrund bilden die Berge der Sierra von Alhama, an klaren Tagen auch die südlichen Hänge der Sierra Nevada. Auf der Plattform steht ein im Jahr 1900 errichtetes Kreuz, etwas unterhalb befindet sich die Kapelle des heiligen Christophorus.

Aussicht auf Almuñécar und die Sierra

Als Naturraum bieten die drei Felsen Platz für eine Möwen-Brutkolonie, unter Wasser leben Algen, Korallen, Seeigel sowie die sehr schmackhaften Napfschnnecken.  Napfschnecken  (Patella vulgata) sind vom Aussterben betroht, sie ähneln auf den ersten Blick Muscheln, doch es ist sehr unwahrscheinlich, dass man sie als Tapa vorgesetzt bekommt, den die Sammler der begehrten Lapas verspeisen ihren Fang in der Regel selbst.

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